Menschen

Netlution Referenzprojekt: Agrargenossenschaft

Projekt
Konzeption und Implementierung: Einführung einer hochverfügbaren SAN-Storage und Server Virtualisierungs-Architektur

Unternehmen
Agrargenossenschaft

Ausgangssituation
Der Kunde betreibt an seinem zentralen Standort ein Rechenzentrum mit über 100 Servern unter verschiedenen Windows Versionen (2003, 2000, NT 4.0). Die Server verfügen teilweise über große lokale Festplatten, die aber nur teilweise ausgelastet sind. Aufgrund der vielfältigen Anwendungen, die in vielen Fällen nicht parallel auf einem Server laufen können sind viele eigenständige Server notwendig. Das Rechenzentrum platzt aufgrund der ständig wachsenden Serveranzahl aus allen Nähten.

Projektziele

Hauptziele:
  • Konsolidierung der Server und Storage Infrastruktur
  • Erhöhung der Ausfallsicherheit der Serversysteme
  • Vereinfachung von Serveradministration und Wartung

Nebenziele:
  • Einsparung von Energie und Platzverbrauch im Rechenzentrum.
  • Vereinfachung der Datensicherung und Wiederherstellung
Projektdurchführung

Phase I: Ist-Aufnahme und Konzeption
Nach erfolgter IST-Analyse wurde das Konzept für die zukünftige Architektur für das Rechenzentrum konzipiert.
Die Basis für die neue Architektur bildet ein redundantes über die beiden Serverräume verteiltes Storage Area Network (SAN) bestehend aus:
  • Zwei EMC Storageeinheiten mit redundanten Storagecontrollern und einer Kombination aus schnellen (aber teuren) Fibre-Channel Festplatten und großen, preisgünstigen (aber weniger schnellen) S-ATA Festplatten
  • 2 x 2 FibreChannel Switches (EMC/Brocade) mit redundanten Anbindungen an die Storageeinheiten und Server
  • Eine synchrone Replikation der Daten zwischen den beiden Storagesystemen.

Für die Konsolidierung der Serversysteme wurde ursprünglich eine Kombination einer Virtuellen Infrastruktur auf Basis VMWare und MS Windows basierenden Clustersystemen konzipiert. Die Aufteilung war wie folgt vorgesehen:

  • Für die wichtigsten Systeme wie MS Exchange und SQL Datenbanken sollten aufgrund der hohen Verfügbarkeitsanforderungen MS Clustersysteme mit verteilten Clusterknoten in der beiden Serverräumen eingesetzt werden
  • Die vielen „kleineren“ Anwendungsserver sollten als virtuelle Server über VMware laufen

Phase II: Installation und Inbetriebnahme
In dieser Phase wurden SAN, Virtuelle Infrastruktur und Server wie geplant Installiert. Im Verlauf der Implementierung zeigte es sich, dass die Servervirualisierung so gut und ausfallsicher funktionierte dass man auf die Einführung von MS Clustersystemen verzichtete um eine einheitliche Systemlandschaft und Administration zu erhalten.

Phase III: Gesamtrollout Exchange- und Filearchivierung
In dieser Phase wurde die meisten der bisher als eigenständige Server laufenden Systeme virtualisiert (per Import, Migration oder Neuinstallation).

Status
Das Projekt wurde im Frühjahr 2007 gestartet und im ersten Quartal 2008 abgeschlossen.