Eine Investition in die Zukunft
Peter Stedler und Anja Rasche umringt von
Kindern der Flohkiste
Im Rahmen einer Spendenübergabe überreichte der Geschäftsführer der Netlution GmbH, Peter Stedler, der Vorsitzenden der Flohkiste, Anja Rasche, einen Spendenscheck in Höhe von 1.500,- Euro.
„Wir haben uns entschlossen“, so Stedler, „in unsere Zukunft zu investieren: Das Kinderhaus Flohkiste hat uns von seinem Konzept überzeugt. Die Elterninitiative hat eine Kindertagesstätte geschaffen, die Vorbildcharakter besitzt: familiär geführte Kleinkinderbetreuung und einen beispielhaften Waldkindergarten.“
Ab dem Jahr 2010 tritt eine Regelung in Kraft, die bereits Zweijährigen einen Kindergartenplatz garantiert. Die Flohkiste reagiert auf diese Forderung und hat ein in Speyer und Umgebung einmaliges Angebot geschaffen: Seit dem Sommer 2006 ist eine neue, junge Waldkindergartengruppe unterwegs. Das Konzept sieht vor, dass die Kinder schon vor Vollendung des dritten Lebensjahres die Möglichkeit haben, sich an den Aufenthalt im Freien, insbesondere im Wald, zu gewöhnen. Mit vier Jahren können sie dann den gesamten Vormittag im Wald verbringen. Paul, 3 Jahre, über den Start seiner Waldgruppe: „Wir setzen Kronen auf zum Frühstück, dann einen Hut zum Spielen... Erst spielen wir auf dem Spielplatz und dann laufen wir ganz weit!“
Um alle Kinder der Flohkiste unter einem Dach versammeln zu können, besteht dringend neuer Platzbedarf. Die derzeitigen Räumlichkeiten in der Winternheimer Straße bieten nur Platz für zwei Krippen- und eine Kindergartengruppe. Die älteren Kinder der Waldgruppe sind derzeit in der Walderholung untergebracht - eine Übergangslösung auf Zeit. Insbesondere für Eltern, die mehrere Kinder in der Einrichtung haben, bedeutet dies einen enormen zeitlichen und logistischen Aufwand. Gleiches gilt für die hauseigene Küche, die das vollwertig zubereitete Mittagessen quasi „auf Rädern„ liefern muss.
Im Sommer 2007 wird es zu einer Aufstockung des bestehenden Gebäudes der Flohkiste kommen, damit wieder alle „Flöhe“ gemeinsam spielen und essen können. Dieser Neubau ist naturgemäß mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden, den das Kinderhaus, das in freier Trägerschaft arbeitet, nicht alleine tragen kann.
„Hier sehen wir uns in unserer Verantwortung“, so Stedler. „Wir unterstützen das Konzept des Waldkindergartens, weil in der freien Natur bereits die Kleinsten lernen, wie wichtig Vertrauen und Teamarbeit sind. Die Kinder erfahren Sozialkompetenz, Stärke und Grenzen, Verantwortung, ökologisches Verhalten, Natur- und Umweltschutz. Tugenden, die gerade in der Welt von Morgen von großer Bedeutung sind. Unser Blick richtet sich in die Zukunft, nicht nur, was unsere zukunftsorientierten IT-Lösungen, sondern auch, was unser soziales Engagement und das Wissen um unsere Verantwortung betrifft.“