ITK

Anwendungsvirtualisierung 

Anforderungen an die Anwendungsbereitstellung

Der schnellen und flexiblen Bereitstellung von Anwendungen kommt heutzutage aufgrund der ständig wachsenden und wechselnden Anforderungen der Benutzer, aber auch den Anforderungen der IT in Bezug auf  z.B. Sicherheit (z.B. Patches) eine zentrale Schlüsselrolle im Clientbetrieb zugute.

Klassische Anwendungsbereitstellung

Heutzutage werden die meisten Anwendungen manuell oder mithilfe klassischer Softwareverteilungs- und Paketierungsanwendungen direkt auf den Clientsystemen verbracht bzw. installiert.
Dies hat zur Folge, dass sich Applikationen eng mit dem Betriebssystem verzahnen und die Gefahr bspw. von Versionskonflikten und Inkompatibilitäten zwischen installierten Anwendungen oder mit dem Betriebssystem besteht.

Herausforderungen und Gefahren

Aus diesem Grund ist es notwendig, dass vor einem Anwendungsrollout das Gesamtsystem und das Verhalten der Anwendungen mit dem Betriebssystem bzw. der darauf installierten Anwendungen getestet werden muss. Da die meisten Clientsysteme oftmals einen nicht identischen Anwendungs- bzw. Versionstand haben, gestaltet sich der  Prozess der Anwendungsbereitstellung für die IT  als sehr aufwändig, teilweise als kritisch wenn Inkompatibilitäten bzw. Versionskonflikte erst nach einem erfolgtem Rollout entdeckt werden.

Folgen und Risiken

Dies hat zur Folge, dass eine wirtschaftlich sinnvolle Anwendungsbereitstellung kaum mehr möglich ist. Klassische Anwendungsbereitstellung:

  • verzahnt die Anwendung eng mit dem Betriebssystem

  • birgt die Gefahr von Inkompatibilitäten und Versionskonflikten mit dem Betriebssystem bzw. derAnwendungen untereinander

  • verlangt einen aufwändigen Prozess bzgl. der Sicherstellung der Funktionsweise vor einem Rollout

  • kann kritische Zustände bei  zu später Identifikation von Problemen nach sich ziehen


Bereitstellung virtualisierter Anwendungen

Applikationsvirtualisierung bietet nun die Möglichkeit, Anwendungen vollständig zu kapseln bzw. zu isolieren und somit die enge Verzahnung mit dem Betriebssystem aufzuheben. Zudem wird dadurch ausgeschlossen, das Anwendungsinkompatibilitäten untereinander auftreten. Dabei ist es egal, ob Sie Applikationen Benutzern lokal auf Ihrem Clientsystem, auf einem Terminalserver oder in einem virtuellen Desktop bereitstellen.

Applikationsvirtualisierung bietet:

  • schnelle und weitgehend unkomplizierte Paketierung von Anwendungen

  • unterschiedliche Stufen der Isolation in Bezug auf Interaktion mit dem Hostbetriebssystem bzw. Anwendungen

  • Anwendungen werden nicht nativ in das Betriebssystem installiert

  • Möglichkeit der lokalen und/oder zentralen Bereitstellung bzw. Nutzung der Anwendung (z.B. aufrufen einer Anwendung durch die Benutzer von einem Netzlaufwerk -> dabei werden nur die benötigten Komponenten der Anwendung über das Netzwerk an den Client übertragen)

  • Hohe Performance, da nur ein geringer Overhead durch die virtualisierte Anwendung im Vergleich mit nativ installierten Anwendungen benötigt wird

  • Schnelles und unkompliziertes Patching von Anwendungen

  • Möglichkeit, Sicherheitsfunktionalitäten (wie z.B. Nutzung der Anwendung nur auf bestimmten Systemen bzw. durch bestimmte Benutzer, dezentrales Patching von Anwendungen für bspw. Remotenutzer, wobei nur die Änderungen der Anwendung übertragen werden) zu implementieren

Welche Möglichkeiten die Anwendungsvirtualisierung darüber hinaus bietet, welche Einschränkungen bestehen und wie Sie am wirtschaftslichsten eine Applikationsvirtualisierungslösung  implementieren und betreiben können, können wir gerne in einem persönlichem Gespräch mit Ihnen und unseren Beratern klären.

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