Nebenziele:
Projektdurchführung:
Phasenübergreifend erfolgte ein Projektmanagement durch einen spezialisierten Mitarbeiter. Die Trennung von Projektmanagement und Durchführung erweist sich unter zahlreichen Aspekten als sehr qualitätsfördernd für das Projekt. Im Rahmen des Projektes lag auch ein besonderer Schwerpunkt auf der Koordination der Teilaufgaben mit den in der Konzern-zentrale parallel in Arbeit befindlichen Projekten und der Schöpfung von Potentialen durch Synergien. Hierfür galt es unter anderem, Entscheidungsvorlagen über mögliche Realsierungsmaßnahmen zu erarbeiten und diese mit mittel- und langfristig kalkulierten kaufmännischen Kriterien zu untermauern.
Phase I: Interviews mit allen Mitarbeitern
Es wurden informelle Interviews geführt, welche die Gesamtsituation aus allen Blickrichtungen beleuchten sollten. Inhalte waren unter anderem die bisherige Entwicklung der Mitarbeiter, die betreuten Systeme, aktuelle Tätigkeitsprofile und insbesondere das Kommunikationsverhalten sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Abteilungen aber auch zwischen den Abteilungen. Punktuell wurden die Mitarbeiter bei Ihrer täglichen Arbeit begleitet, um ein objektives Bild zu erhalten.
Phase II (weitgehend parallel zu Phase I): Aufnahme der Infrastruktur
Zum Projektstart lag eine umfangreiche Ist-Aufnahme vor, die jedoch einen älteren Stand aufwies. Aufgrund der zahlreichen Veränderungen und der anderen Betrachtungsweise wurde auf diese bewusst nicht zurückgegriffen. Die für das Projekt entscheidende Aufnahme erfolgte nicht in Form einer Inventur, sondern wurde zusammen mit den zuständigen Mitarbeitern erstellt und basiert weitgehend auf der Basis einer Betrachtung der ausgeübten Tätigkeiten. Dasselbe gilt für eine Aufnahme der vertraglichen Beziehungen zu Dritten, insbesondere zu Kunden des RZ’s.
Phase III: Erarbeitung des Konzeptes
Auf Basis der erhobenen Daten wurde ein Konzept erarbeitet, in dessen Mittelpunkt die konsequente Migration (z.B. Novell auf Windows 2003, Tivoli auf CA TNG) oder die Abschaltung vorhandener Systeme (z.B. IBM Landschaft) stand. Dies ergab sich erst im Verlauf des Projektes und war keine a priori Zielsetzung. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass ein großer Teil der Ressourcen ineffizient in der Instandhaltung und Fehlerbeseitigung der Altsysteme eingesetzt wurde. So konnten optimierte Betriebsprozesse für eine erneuerte Systemlandschaft definiert werden.
Phase IV: Realisationvarianten, Zeitplanung und Implementation
Das Konzept musste dann bzgl. gegebenen knappen zeitlichen und personellen Rahmenbedingungen im Kundenumfeld konkretisiert werden. Hierzu wurden verschiedene Varianten ausgearbeitet, jeweils mit Ressourcenbedarf und Zeitplanung auf beiden Seiten. Es wurden mehrere Teilprojekte identifiziert, die voneinander unabhängig geplant und umgesetzt wurde.
Status:
Das Projekt ist weitgehend abgeschlossen. Die einzelnen Migrationsprojekte befinden sich in unterschiedlichen Phasen, jedoch überwiegend in der Endphase oder im Abschluss. Die Ausführung der Teilprojekte erfolgte innerhalb von 12 Monaten.