Netlution Referenzprojekt: Energieversorger
Projekt
Konzeption Server-Konsolidierung von ca. 90 Windows/Intel basierenden Einzelsystemen hin zu einer betriebsoptimierten Serverstruktur (25 St.) auf Basis Virtueller Server, Blades und dedizierter Systeme.
Unternehmen
Energieversorgungsunternehmen
Ausgangssituation
Der Kunde betreibt im Rechenzentrum ca. 90 Server auf Basis dedizierter Industriestandard Intel-Server. Viele dieser Server sind nicht ausgelastet und werden nur aufgrund von Abhängigkeiten von bestimmten Anwendungen und spezieller Hardware auf eigenständiger Hardware betrieben. Der Betrieb (Administration und Wartung, Hard- & Software) bindet sehr viele Ressourcen der IT-Abteilung.
Projektziele
Hauptziele:
Wirtschaftliche Gesamtlösung für den Betrieb Intel basierender Serversysteme sowie stabiles, skalierbares Design, welches auch zukünftigen Anforderungen und Wachstum abdeckt.
Nebenziele:
Reduktion des Platzbedarf der neuen Systeme im Rechenzentrum
- Homogenisierung der Serverlandschaft
- Optimale Ausnutzung vorhandener Ressourcen
- Erhöhung der Betriebssicherheit durch vereinfachte und beschleunigte Recovery- Prozeduren
- Dokumentation der aktuellen Serversysteme
Projektdurchführung
Phase I: Analyse, IST-Aufnahme:
Detaillierte IST-Aufnahme vorhandener Intel-Serversysteme in Bezug auf Anwendungen, Kritikalität, Auslastung und Verfügbarkeitsanforderungen. Es wurde untersucht, inwieweit für die Serversysteme und deren Anwendungen eine Konsolidierung bzw. Virtualisierung möglich ist. Um die Ergebnisse der IST-Aufnahme auch dauerhaft nutzbar zu machen, wurden die Daten in eine Datenbank überführt und den Administratoren zur weiteren betrieblichen Pflege übergeben.
Phase II: Umsetzung:
Aufgrund der Ergebnisse der IST-Aufnahme wurden die vorhandenen Serversysteme in vier Klassen unterteilt:
- Systeme, die konsolidiert werden können, da die Anwendungen auch ohne Leistungsverluste zusammen mit anderen Anwendungen auf vorhandenen Systemen betrieben werden können.
- Systeme, die auf Basis VMWare oder Virtual Server virtualisiert werden können
- Systeme, bei denen eine Konsolidierung auf Basis einer Bladesystem Architektur durchgeführt werden kann.
- Systeme, die aufgrund spezieller Hardwareanforderungen (z.B. ISDN Karten, Dongle) weiterhin auf eigenständiger Serverhardware betrieben werden müssen.
Die Untersuchung ergab, dass die Anzahl der zukünftig benötigten Server von ursprünglich 90 auf ca. 25 physikalische Systeme reduziert werden kann.
Status
Das Projekt wurde mit im ersten Quartal 2005 abgeschlossen.